Gesund bleiben im Home-Office

25 März 2021
Ursula Dangelmayr
Ursula Dangelmayr

Seit über einem Jahr arbeiten viele Beschäftigte nahezu dauerhaft vom Home-Office aus. Das funktioniert in dem meisten Fällen auch ganz gut, ein Großteil der Mitarbeitenden ist zufrieden.

Doch es ist nicht ausreichend, sich als Arbeitgeber auf Vermutungen oder Studienergebnisse zu verlassen. Denn die Voraussetzungen sind in den jeweiligen Unternehmen unterschiedlich. Sie sollten selbst prüfen, wie es Ihren Beschäftigten im Home-Office geht.

Für die Erhebung ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung bestens geeignet. Die DGUV hat für das Arbeiten im Homeoffice eine kostenlose Checkliste in Kurz- und Langform zur Verfügung gestellt. Den Link finden Sie unten auf dieser Seite.

Anhand der DGUV-Checkliste Check-up Homeoffice stellen Sie als HR- bzw. BGM-Verantwortliche/r die vier Belastungsquellen Arbeitsumgebung/Arbeitsmittel, Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation und soziale Beziehungen auf den Prüfstand. Am besten gelingt das über eine Befragung der Mitarbeitenden, die im Homeoffice arbeiten.

Wenn die Ergebnisse vorliegen, bitten Sie eine repräsentative Gruppe von Mitarbeitenden im Rahmen eines Online-Workshops, Vorschläge zur Optimierung der Homeoffice-Bedingungen einzubringen. Die Beteiligung der Beschäftigten ist bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung gesetzlich vorgegeben. Denn: Die Beschäftigten sind Experten ihrer Arbeitsplätze und wissen meist am besten, was sie brauchen, um effizient arbeiten zu können und dabei gesund zu bleiben.

Im nächsten Schritt lassen Sie sich und dem Steuerungskreis Gesundheit die Vorschläge der Beschäftigten präsentieren und vereinbaren, was davon konkret umgesetzt werden kann. Gerne unterstütze ich Sie bei der Durchführung der Online-Workshops. Mit der von mir eingesetzten Online-Plattform kann mit den Ergebnissen aus einer Sitzung in einer nächsten, um die HR-BGM-Verantwortlichen ergänzten Personenkreis, weitergearbeitet werden. Außerdem werden die vereinbarten Ergebnisse visualisiert und dokumentiert.

Es können zum einen strukturelle Maßnahmen abgeleitet werden, wie Optimierungen der Arbeitsprozesse oder klare Absprachen zu zielgerichtetem und konzentriertem Arbeiten. Oder es werden individuelle Seminarangebote wie „Zeitmanagement“ oder Angebote zur Förderung der Gesundheitskompetenz der Beschäftigten im Homeoffice abgeleitet. Beispielsweise halbtägige Online-Workshops zum Thema „Gesund bleiben im Homeoffice“, wie ich sie derzeit für einige Unternehmen durchführe.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

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